La Tierra en tus manos, bedeutet auf deutsch: Die Erde ist in Deinen Händen. Der schöne Satz ist Titel eines Buches, das mittels Illustrationen den Klimawandel und nachhaltiges Wirtschaften erklärt. Für Kinder, wohlgemerkt.
Ausgedacht hat sich das Büchlein Miriam Muñoz, eine 24 Jahre alte, in England lebende Designerin.




Alle Bilder via Website von Miriam Muñoz.
Unbestätigten Berichten zufolge ist die Redaktion des Titanic Magazins an die Tracklist der Steuersünder-CD gekommen. Und diese neun Audioperlen sind ihre 2,5 Millionen Euro aber auch wirklich wert:
- “Mo’ Money, Mo’ Problems” - Notorious B.I.G.
- “In der Schweiz” - Vico Torriani
- “Paradise City” - Guns’n’Roses
- “London Calling” - The Clash
- “I Heard It Through The Grapevine” - Marvin Gaye
- “Ba- Ba- Banküberfall” - Erste Allgemeine Verunsicherung
- “Can’t Buy Me Love” - Beatles
- “Jailhouse Rock” - Elvis Presley
- “That’s The Way of The World” - Earth, Wind & Fire
(via)
Liebe Bundesregierung, wenn ich meinen Großeltern in NRW sage, dass sie dem Rüttgers seine Partei wählen sollen, brennt ihr mir dann die CD? Wäre nett!
In Ermangelung von Zeit gab es in letzter Zeit hier leider wenig längere Texte. Dies wird aber in Kürze nachgeholt. Bis dahin gibt es weiter mehr oder weniger interessante Videos und Fotos. Ist ja auch ganz nett.
So wie heute zwei Fotos von Waldo Lee. Waldo Lee kommt aus Paris, retuschiert Fotos und ist ein ganz netter. Glaub ich. Und er hat eine Website, ist bei Twitter und befüllt ein Blog.


Einen optisch sehr ansprechenden Sessel oder Stuhl, wie auch immer man es nennen mag, hat sich der aus London stammende Designer Tom Price ausgedacht. Die Sitzgelegenheit besteht, wie könnte es auch anders sein, aus blauen Polypropylen-Seilen, es wurden keine anderen Zusatzstoffe verwendet und sogar die Sitzfläche ist das Produkt aus miteinander verschmolzenen Seilen. Sachen gibts. Und weil das Möbelstück aus Seilen besteht, heißt es sehr bezeichnend: Blue Rope.

Blue Rope kostet luftige 2210 Euro und hier gibt es nähere Informationen über den Designer (mit Bild) und hier ein grandioses Stop-Motion Video über den Herstellungsprozess. Sieht übrigens total einfach aus, ich mach mir auch so einen Sessel aus Seilen. Bevor ich 2210 Euro zahle versuche ich das selbst.
Bilder von mir auf der Intensivstation mit Verbrennungen dritten Grades gibts dann demnächst hier.
Achja, der Sessel ist aus Seilen. Aber das habe ich ja schon erwähnt.
Wecker hat geklingelt. Mich geärgert, dass der Wecker klingelt. Aufgestanden. Nochmal ins Bett. Aufgestanden. Ins Bad. Rasieren, Duschen, Abtrocknen, Anziehen. Gefrühstückt. Einen Joghurt und ein Käsebrot. Tasche gepackt. Sachen gesucht. Auf die Uhr geguckt. Scheiße. Zum Bus gerannt. Bus noch bekommen. Schule. Langweilig. Nur vier Stunden wegen Abivorbereitung. Achja, Abivorbereitung. Schule vorbei. Auf dem Heimweg. Mittagessen. Lecker. Bus. Diesmal ohne rennen. Briefkasten aufgemacht. Keine Post. Doof. Eine Folge Pastewka gesehen. Dann Abivorbereitung. Bis jetzt.
So.
Ich durfte es ja am eigenen Leib erfahren wie es ist, ein zensiertes Internet zu benutzen. Damals, im Oktober 2009, wo ich das Vergnügen hatte drei Wochen in Shanghai und Beijing in chinesischen Hochsicherheitsgefängnissen Schulen zu verweilen. Facebook ging nicht, Twitter ging nicht, Gmail manchmal - aber dafür Bild.de. Toll.
Das Blog Information is Beautiful hat sich mal die Mühe gemacht aufzuzeigen, wie die chinesische Internetzensur so ungefähr aussieht und klebt für uns einen Auszug aus dem was man darf und was nicht, in eine nette Grafik:

(via informationisbeautiful.net)
Der vierte Juni steht übrigens nicht auf der Liste der zu blockenden keywords weil der deutsche Kaiser Karl IV. am 4. Juni 1365 zum König von Burgund gekrönt wurde. Auch nicht weil Prinz Gyanendra Bir Bikram König von Nepal am 4. Juni 2001 geworden ist. Sondern weil es um den 4. Juni 1989 geht, also: das Tian’anmen-Massaker. Anders als bei uns pflegt man aber in China von den “Zwischenfällen des 4. Juni” zu sprechen.
Apropos Zerschlagung von Protesten: Shanwei ist eigentlich eine an der Südküste Chinas gelegene Stadt mit gut drei Millionen Einwohnern. Eigentlich. Denn im Dezember 2005 wurde in der Nähe von Shanwei eine Massendemonstration vom chinesischen Regime zerschlagen. 70 Menschen kamen dabei ums Leben. Das größte Blutbad seit der “Zwischenfälle” auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Ich empfehle jedem, der sich mit dem großen Thema China auseinandersetzt, dieses Interview mit der Frau eines getöteten Demonstranten zu lesen.
Freuen können wir uns immerhin darüber, dass bundesregierung.de aus Chinaproblemlos angesurft werden kann. Genauso wie lachschon.de. Na dann verstehe ich auch gar nicht, warum sich immer alle so aufregen.