Schule ist aus. Für immer. Fühlt sich irgendwie noch ein bisschen komisch an, obwohl die Abientlassung schon mehr als eine Woche zurückliegt. Was wir alle wohl neben den ganzen Freunden erstmal am meisten vermissen werden, ist der geregelte, immer gleich aufgebaute Tagesablauf. Man ging abends ins Bett und wusste: tja, morgen ist halt wieder Schule. Oder: oh Scheiße, in zwei Tagen ist Bioklausur. Das ist jetzt erstmal vorbei. Und das ist gut so. Raus ins Leben heißt es jetzt. Raus aus Hamburg, neue Erfahrungen sammeln, neue Leute kennenlernen, neue Freundschaften schließen, den eigenen Horizont erweitern und fürs Erste eine Zeit lang nichts tun. Sommer, Sonne, Strand oder so zum Beispiel.
Zwar hat man immer noch seine Eltern und andere, einem nahestehenden Menschen als die großen Unterstützer auf seiner Seite, dennoch ist man jetzt mehr und mehr auf sich allein gestellt. Und auch das ist gut so. Einigen wird das leicht fallen, anderen eher nicht so.
Ich bin äußerst gespannt darauf, wo und wie ich in ein, zwei Jahren bin.
Mal sehen.
Eine uralte englische Weisheit besagt:
Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

Foto: Felicia - iNeedChemicalX
Drüben im Nikonium Emporium ist Mitte April ein Mixtape erschienen, auf das ich gerade eben erst aufmerksam geworden bin:
“After weeks of spending time listening to various music blogs and reading through magazines , I decided to make a mixtape that will fit heavily into our current season : spring. I do not have to list all associations with this season , do I?”
Wer mag, kann sich mal durchhöhren, die Songs sind alle bei YouTube zu finden. Das zum Mix gehörende Cover kann hier runtergeladen werden.
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// Tracklist
A SIDE ( ~ 18:54)
Neon Indian – 6669
Small Black – Despicable Dogs ( Washed Out Remix )
Kisses – Bermuda
Atlas Sound – Walkabout
Washed Out – Feel it All Around
B SIDE ( ~ 37:26 )
Foals – Spanish Sahara ( Mount Kimbie Remix )
Baths – Maximalist
Alex B – Show Me
Deceptikon – Kinyoubi
Gonjasufi – Ancestors
Baths – Hall
Ohne Worte.
This humble film is about a friend of mine named Michael and his daily ritual to find his natural self through surfing.
Während ich heute Morgen beim Aufbau für unseren heutigen Abiball half, fehlten auf einmal Gläser für zwölf Personen - für das mehrheitlich weibliche Organisationsteam die absolute Katastrophe. Das wird noch, meinte jemand. Ich weiß nicht mehr genau wer.
Während Greg Laswell im Hintergrund leise aus der Stereoanlage tönt, sitze ich nun im neuen Haus meines Vaters und gucke aus dem Wohnzimmer in den noch relativ wüsten Garten. Das wird noch, sagt er.
Eigentlich wollte ich was ganz anderes schreiben. Keine Ahnung, wie ich jetzt die Überleitung zu drei netten, soeben gefundenen Fotos hinbekommen will. Egal.
Aufmerksame Leser dieses Zeitvertreibs Blogs werden wissen: Ich mag das Meer. Das Meer und ich, das passt einfach. Und Chris Searl hat das Meer fotografiert. Er ist zwar nicht der Erste, der auf die Idee gekommen ist, aber das Ergebnis ist trotzdem schön:

Der gute Mann hat ein großartiges Foto-Tagebuch, aus dem das obrige Meer-Bild und die beiden jetzt folgenden stammen:


Auf ihn aufmerksam geworden bin ich durch Jeriko.
Bei den sympathischen Künstlern Katz & Gold gibt es in der Abteilung Rumpfkluft einige sehr hübsche humorvolle T-Shirts zu bestaunen und zu kaufen. Mein aktueller Favorit: “Die Seele ist eine dumme Pottsau.” Hihi.

Gefunden hab ich die T-Shirts natürlich beim Lasse. Wie könnte es auch anders sein.

Die hier: Jim Dreitlein (Architekt), Justin Smith (Architekt), Serban Ionescu (Architekt), Narek Gevorgian (Illustrator) and Eric Juron (Architekt) habens ja ganz nett in ihrem 5-Zimmer-Loft in Brooklyn. So wie die möchte ich später auch mal wohnen.


Gefunden beim Kai und der hats vom Working Class Magazine.
werden drüben bei Mashable vorgestellt. Thema: “10 Free iPhone Apps to Help You Go Green for Earth Day”.
Morgen mache ich den Hànyǔ Shuǐpíng Kǎoshì. Dabei handelt es sich nicht um eine Sicherheitsausbildung für chinesische Matrosen auf Containerschiffen, sondern um die Prüfung des Chinesisch-Niveaus. Wikipedia weiß:
Der HSK ist ein zentraler, standardisierter Test für Chinesisch als Fremdsprache, der den sprachlichen Leistungsstand misst. Er wird in der Volksrepublik China und weltweit an lizenzierten Testzentren durchgeführt. Der HSK eignet sich für alle, die einen qualifizierten Sprachnachweis erwerben wollen und für Studierende, die ausreichende Sprachkenntnisse nachweisen müssen, um zu einem Fachstudium in China zugelassen zu werden.
Ich mache zwar erst Level eins, aber von nichts kommt schließlich nichts.