Gedanken zum Zeitgeschehen und Dinge, die einfach so aus dem Feedreader fallen.
woanders: twitter/facebook/googlereader/
last.fm/soup.io/formspring
mail schicken? nierhaus.f@gmail.com!

Seit heute im Kino, auch in den großen Häusern wie Cinemaxx & Co.
Unbedingt reingehen. Die Bilder sind noch gewaltiger als in Unsere Erde
Ich war gestern drin. Extrem beeindruckende Bilder, unter die Haut gehende Musik. Sehr zu empfehlen! Das ist genau die Art Film, aus der man rausgeht und gleich dieses “Ich will was ändern”-Gefühl hat. Danke, Lasse!
you and me, the royal we.
Heute gibts mal was fürs Ego. Eine handgezeichnete Weltkarte mit praktischen Stecknadeln, damit der Besuch man weiß, wo auf der Welt man schon überall sein Revier markiert hat.
Created exclusively for the Royal We by Oliver Jeffers, this is a signed print of a hand drawn map of the world. The whole world. With pins. Each print comes with 202 pins to chart your path to total global domination. 200 of the pins are black, one of them is red and one of them is blue. red is for headquarters, blue is for next target.Sieht nett aus und macht sich an der Wand über dem Schreibtisch bestimmt nett:


Die Alster. Irgendwann gestern aufgenommen. Es taut. (via Maximilian Buddenbohm)
Ein Hut, ein Hut.
Ich hätte ja große Lust, so einen Mat Kearney Hut zu kaufen:
(via)
Hat irgendwie was.
50 Millionen Tweets am Tag. Hui.
Über ihr offizielles Blog berichtete Twitter vorgestern, dass pro Tag gut 50 Millionen Tweets gesendet werden, also ungefähr 600 pro Sekunde:

Folks were tweeting 5,000 times a day in 2007. By 2008, that number was 300,000, and by 2009 it had grown to 2.5 million per day. Tweets grew 1,400% last year to 35 million per day. Today, we are seeing 50 million tweets per day—that’s an average of 600 tweets per second. (Yes, we have TPS reports.)Mashable-Autor Ben Parr bringt es auf den Punkt: “These numbers are definitely noteworthy and provide evidence against the perception that Twitter is not growing.” Ja, da hat er Recht. Ist der schlau.
Ok, bisschen flach ist die neue McDonald’s Werbung. Ich mag sie trotzdem.
“Doch doch doch doch”. Hihi.
Du kannst nie wissen, ob Jack Bauer wirklich gerade auf den Mount Everest gestiegen ist, oder ob er einfach nur im Studio eine kleine Leiter vor einem Greenscreen hochklettert. Wunder der Technik.
Film aus der Piratenbucht vs. gekaufter Film
Über diese Grafik bin ich eben gestolpert:

Gestern hat Sascha Lobo dieses Bild gepostet, heute hat es Johnny Haeusler mit deutschen Texten versehen. Und in drei Tagen kann man es dann wahrscheinlich auch bei Spiegel Online bestaunen.
Mir stellt sich sehr oft die Frage, warum Anti-Piracy-Spots meistens nach dem Kartenkauf fürs Kino oder nach dem DVD-Erwerb gezeigt werden. Ein kurzer Hinweis, dass ich den gekauften Film besser nicht hochladen sollte, würde vollkommen reichen. Auf unlustige Spots mit lästigen Moralsprüchen, à la: “Du würdest ja auch kein Auto klauen” kann ich gut und gerne verzichten und verweise immer wieder gerne auf die äußerst gelungene Parodie einer solchen Kampagne.
Ein Herz
Ok, Valentinstag war gestern. Aber diese Vase, geschaffen von Eva Milinkovic, ist trotzdem schön.

Da bekommt der Satz “Du hast mir mein Herz gebrochen” eine ganz andere Bedeutung.
Und? Draußen ists dunkel.
Lange schon nicht mehr Norah Jones gehört. Eigentlich noch nie so richtig, aus Angst gleich den Newsletter von parship.de oder einer anderen Singlebörse zu bekommen, ohne da angemeldet zu sein. Egal. Irgendwie ist heute so der Tag für Norah Jones. Gestern letzte Abiklausur geschrieben, feiern gewesen, heute erst um zwei langsam aus dem Bett gekrochen um wenigstens zwei Stunden Sonnenlicht abzubekommen. Der erste Tag seit langem ohne Demokratietheorien im Hinterkopf parat haben zu müssen, ohne auf englisch die Vor- und Nachteile des Einflusses von Werbung auf Jugendliche auf der Stelle aufsagen zu können, ohne zwei wirklich ätzende autobiographische Erzählungen aus dem 20. Jahrhundert bis ins kleinste Detail interpretieren zu müssen, Seite für Seite, Zeile für Zeile. Um vier wieder ins Bett legen, die Zeit lesen, kurz einnicken, wieder aufwachen, völlig egal. Noch ein halbes Jahr und dann fertig. “Raus ins Leben” heißt es. Mal sehen.

Und deswegen spielt heute Norah Jones the long day is over aus ihrem Album come away with me.
Feeling tired
By the fire
The long day is over
The wind is gone
Asleep at dawn
The embers burn on
With no reprise
The sun will rise
The long day is over
Foto: forse*no
Yann Perreau – L’amour se meurt.
Hachja.
Von Ablutophobie bis Zeusophobie
Ursprünglich wollte ich ja nur zu diesem Beitrag meinen Senf dazu geben. Und weil ich nicht genau wusste (meine Deutschlehrerin aus der Unterstufe möge es mir bitte vergeben), wie man “Phobie” schreibt, ob nun mit “F” oder ohne, habe ich es kurzerhand gegoogelt. Was der Großmutter ihr Rechtschreibduden ist, ist mir der Herr Google. Denn der weiß immer Rat. Meistens jedenfalls.
In den Suchergebnissen tauchte dann die Website phobien.ndesign.de auf, mit dem schönen Untertitel: “Eine alphabetisch sortierte Phobienliste mit Phobien aller Art.” Tolle Sache sowas. Es gibt wirklich Menschen, die den lieben langen Tag manchmal nichts besseres zu tun haben, als Phobien aus aller Welt zu sammeln und in eine Liste zu packen. Wow.
Aber mit das Beste an der Seite ist ein Satz des Betreibers, um sich das angstvolle Gesindel vom Leibe zu halten:
Ich bin kein Arzt. E-Mails an mich wegen bestimmter Phobien sind zwecklos.
Und ja, eigentlich macht man über die Gefühlszustände anderer Menschen keine Witze, aber dennoch: Meine Lieblingsphobien sind bisher: Angrophobie (Angst vor Wut oder Angst, wütend zu werden), Keraunothentophobie (Angst vor herabstürzenden Satelliten), Neoorthographogermanophobie (Angst vor der neuen deutschen Rechtschreibung) und, aus aktuellem Anlass: Sinophobie (Angst vor China, seiner Kultur etc.).
Schaut mal auf phobien.ndesign.de, es sind genügend Ängste vorrätig, da ist bestimmt für jeden etwas dabei!



